Wie viel wiegt die Erde?

Die Erde hat eine Masse von etwa 5,97 × 10^24 Kilogramm, das entspricht etwa 6,6 Sextillionen Tonnen.

Aktualisiert: Juni 2026

Wie viel wiegt die Erde?

Kurz gesagt: Die Erde hat eine Masse von etwa 5,97 × 1024 kg (rund 1,32 × 1025 lb, also etwa 6,6 Trilliarden Tonnen).

Gewicht nach Typ

Das "Gewicht" der Erde ist genauer ihre Masse, ein Maß für die gesamte Materie, die sie enthält, von ihrem Eisenkern bis zu ihren Ozeanen und ihrer Atmosphäre.

BestandteilUngefährer Massenanteil
Kern (Eisen und Nickel)etwa 32 %
Mantel (Gestein)etwa 67 %
Krusteweniger als 1 %
Ozeaneetwa 0,02 %
Atmosphäreetwa 0,0001 %

Was das Gewicht beeinflusst

  • Kernzusammensetzung. Der dichte Eisen-Nickel-Kern enthält einen großen Anteil der Gesamtmasse der Erde.
  • Mantelvolumen. Der dicke Gesteinsmantel macht rund zwei Drittel der Masse des Planeten aus.
  • Dichte. Die Erde ist mit etwa 5,51 g/cm³ der dichteste Planet im Sonnensystem.
  • Bestimmung über die Schwerkraft. Die Masse der Erde wird aus ihrer Gravitationskonstante und ihrem Radius abgeleitet, nicht durch direktes Wiegen.
  • Winzige äußere Schichten. Ozeane und Atmosphäre tragen nur einen kleinen Bruchteil zur Gesamtmasse bei.

Gewichtsvergleich

Die Erde ist etwa 81-mal schwerer als der Mond, doch die Sonne ist rund 333.000-mal massereicher als die Erde.

Häufig gestellte Fragen

Hat die Erde tatsächlich ein Gewicht?
Technisch gesehen hat die Erde eher eine Masse als ein Gewicht, da das Gewicht von der Schwerkraft eines anderen Körpers abhängt. Wissenschaftler beschreiben ihre Masse mit etwa 5,97 × 10²⁴ Kilogramm.

Wie haben Wissenschaftler die Masse der Erde gemessen?
Die Masse der Erde wurde erstmals mit Newtons Gravitationsgesetz und der im Cavendish-Experiment gemessenen Gravitationskonstante berechnet. Kennt man die Schwerkraft und den Radius des Planeten, lässt sich die Masse bestimmen.

Wird die Erde mit der Zeit schwerer?
Die Masse der Erde ändert sich nur sehr geringfügig. Sie gewinnt etwas durch einfallenden Weltraumstaub und Meteoriten und verliert winzige Mengen leichter Gase aus der oberen Atmosphäre, doch die Nettoänderung ist vernachlässigbar.