Wie viel wiegt eine Straße?

Eine typische Meile zweispuriger Asphaltstraße kann aufgrund ihrer dichten Materialschichten bis zu 10.000 Tonnen wiegen.

Aktualisiert: Juni 2026

Wie viel wiegt eine Straße?

Kurz gesagt: Eine standardmäßige zweispurige Asphaltstraße wiegt etwa 10.000 Tonnen (rund 9.070 metrische Tonnen) pro Meile, abhängig von ihrer Breite und Dicke.

Gewicht nach Typ

Das Gewicht einer Straße ergibt sich aus ihrem dichten, geschichteten Aufbau aus Asphalt, Zuschlagstoff und Tragschichtmaterial, das sich über jede Meile rasch summiert.

Typ (Beispiel)Typisches Gewicht pro Meile
Einspurige Landstraßeetwa 5.000 Tonnen
Zweispurige Asphaltstraßeetwa 10.000 Tonnen
Vierspurige Autobahnetwa 20.000 Tonnen oder mehr
Dicke Betonautobahn20.000+ Tonnen

Was das Gewicht beeinflusst

  • Breite. Mehr Fahrspuren bedeuten proportional mehr Material und Gewicht.
  • Dicke. Dickere Asphalt- und Tragschichten fügen erhebliches Gewicht hinzu.
  • Material. Asphalt liegt im Schnitt bei etwa 2.400 kg/m³, während Beton noch dichter ist.
  • Tragschicht und Untergrund. Verdichtete Kiesschichten unter der Oberfläche fügen erhebliche Masse hinzu.
  • Verkehrslastklasse. Straßen für schwere Lastwagen verwenden dickere, schwerere Schichten.

Gewichtsvergleich

Eine einzige Meile zweispuriger Straße mit etwa 10.000 Tonnen wiegt ungefähr so viel wie eine große Hängebrücke oder rund 7.000 mittelgroße Autos.

Häufig gestellte Fragen

Warum wiegt eine Straße so viel?
Straßen werden aus dichten, dicken Schichten aus Asphalt oder Beton über einem verdichteten Zuschlagstoff-Untergrund gebaut. Auch wenn jede Schicht nur wenige Zentimeter tief ist, summiert sich das über eine Meile verteilte Material auf Tausende von Tonnen.

Wiegen Beton- oder Asphaltstraßen mehr?
Beton ist dichter als Asphalt und wird oft in dicken Platten verlegt, sodass Betonstraßen meist mehr pro Meile wiegen. Asphalt ist leichter, wird aber häufig in dünneren Schichten erneuert.

Wie wird das Gewicht einer Straße berechnet?
Ingenieure berechnen das Straßengewicht, indem sie das Volumen jeder Schicht mit ihrer Materialdichte multiplizieren. Die Asphaltoberfläche, die Tragschicht und der Untergrund werden jeweils geschätzt und summiert.