Kurz gesagt: Auf Meereshöhe und bei 20 °C (68 °F) wiegt ein Liter trockene Luft etwa 1,2 Gramm (rund 0,0026 Pfund).
Gewicht nach Typ
Luft ist ein Gasgemisch, hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff. Ihr Gewicht pro Liter hängt von Temperatur, Druck und Luftfeuchtigkeit ab, bleibt aber unter alltäglichen Bedingungen nahe 1,2 Gramm.
| Bedingungen (Beispiel) | Gewicht pro Liter |
|---|---|
| Trockene Luft, 20 °C, Meereshöhe | etwa 1,2 g |
| Kalte Luft, 0 °C, Meereshöhe | etwa 1,29 g |
| Heiße Luft, 40 °C, Meereshöhe | etwa 1,13 g |
| Große Höhe (dünnere Luft) | deutlich unter 1,2 g |
Was das Gewicht beeinflusst
- Temperatur. Warme Luft dehnt sich aus und wiegt pro Liter weniger als kalte Luft.
- Druck. Höherer Druck packt mehr Luft in denselben Liter und erhöht das Gewicht.
- Höhe. Dünnere Luft in großen Höhen wiegt merklich weniger.
- Luftfeuchtigkeit. Feuchte Luft ist tatsächlich etwas leichter als trockene Luft.
- Zusammensetzung. Die Anteile der Gase bestimmen die Grunddichte der Luft.
Gewichtsvergleich
Ein Liter Luft wiegt ungefähr so viel wie eine kleine Büroklammer, weshalb wir die Luft um uns herum kaum bemerken, obwohl sie eine echte Masse hat.
Häufig gestellte Fragen
Warum wiegt Luft überhaupt etwas?
Luft besteht aus Gasmolekülen, die Masse haben, sodass ein Volumen davon Gewicht hat. Auf Meereshöhe wiegt ein Liter etwa 1,2 Gramm.
Wiegt warme Luft weniger als kalte Luft?
Ja, warme Luft dehnt sich aus, sodass derselbe Liter weniger Moleküle enthält und weniger wiegt. Deshalb steigt warme Luft über kühlere Luft auf.
Ist feuchte Luft schwerer als trockene Luft?
Überraschenderweise ist feuchte Luft etwas leichter, weil Wasserdampfmoleküle weniger massereich sind als der Stickstoff und Sauerstoff, den sie verdrängen. Der Unterschied ist gering, aber real.



